 |
 | |
24. Mai 1999 - Nordhessen
Pro Bahn & Bus zum Fahrplanwechsel: Lob für neue Tarife im NVV und Linienführung in Kassel
(Kassel) Mit der Fahrpreiserhöhung im Nordhessischen Verkehrsverbund zum 1. Juni 1999 ändern sich die Bedingungen für die 9-Uhr-Jahreskarte. Die bislang auf eine Person ausgestellte Jahreskarte wird übertragbar. Der Fahrgastverband Pro Bahn & Bus begrüßt diese Regelung. Leider können noch nicht - wie bei der Sesamkarte - am Wochenende weitere Personen mitgenommen werden.
Als weiteren positiven Schritt zur Gewinnung neuer Kunden im Freizeitverkehr wertet der Vorsitzende des Regionalverbandes Nordhessen, Hermann Hoffmann, das neue NVV-Ferienticket. Mit dem Kauf einer Wochenkarte der Preisstufe 1 (20 DM Erwachsene / 13,50 DM Schüler/Auszubildende) können in Verbindung mit einer Jahreskarte die Verkehrsmittel im gesamten Verbundgebiet zwischen der Vorderrhön, Waldecker Upland und Reinhardswald für Woche lang genutzt werden.
Für die Zukunft wünscht der Fahrgastverband eine Einbeziehung der Schiffslinien auf dem Edersee, der oberen Weser und der Fulda in den NVV-Tarif. Zum Beispiel durch die Ausgabe von Kombitickets.
Mit der neuen Linienführung der Straßenbahnen in Kassel ist der Fahrgastverband ebenfalls zufrieden. Neben dem 5-Minuten-Takt auf der Frankfurter Straße, der Holländischen Straße und der Wilhelmshöher Allee in der Hauptverkehrszeit begrüßt Pro Bahn & Bus insbesondere die direkte Verbindung des Hauptbahnhofes mit dem Bahnhof Wilhelmshöhe durch die Linie 7. Bahnkunden deren Züge in Kasseler Hauptbahnhof enden, können so den Bahnhof Wilhelmshöhe noch besser als bisher erreichen.
|
|
|
|
|