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17. April 1999 - Wiesbaden/Rheingau-Taunus
Stadtbahn Wiesbaden:
Pro Bahn & Bus befürwortet modifizierte Planungen
(Wiesbaden) Der Fahrgastverband Pro Bahn & Bus befürwortet die modifizierten Planungen für die Stadtbahn Wiesbaden. Der Regionalvorsitzende Gernot Hornik zeigt sich erfreut über die bei der 2. Anhörung am 15. April vorgestellten Veränderungen im 1. Bauabschnitt Bad Schwalbach - Wiesbaden und Detailplanungen für den Abschnitt Wiesbaden - Mainz.
"Diese Anhörung hat gezeigt, daß die Anregungen und Bedenken aus der Bevölkerung von der Politik Ernst genommen werden. Besonders in Klarenthal wird mit der neuen Trassenvariante, die Stichstrecke über die Geschwister-Scholl-Straße zur Hermann-Brill-Straße, eine vernünftige Stadtbahnerschließung möglich. Aber auch in Kohlheck wird durch die vorgesehene Trassenveränderung auf die Wünsche der Anwohner eingegangen."
Durch die geplante Weiterführung der Stadtbahn nach Mainz wird das bestehende und das noch zu erschließende Gewerbegebiet Mainz-Kastel angeschlossen und das Fahrgastpotential erhöht.
"Die Entscheidungsträger in Wiesbaden sollten die noch vorhandenen sachlichen Bedenken intensiv prüfen, um eine größt mögliche Akzeptanz zu erlangen. Sie sollten sich aber nicht von den Nein-Sagern, die ohne fundierte Einwände gegen die Stadtbahn agieren, beeinflussen lassen", führt Gernot Hornik aus.
In der Vergangenheit konzentrierte sich die Finanzierung größerer ÖPNV-Projekte in Südhessen fast ausschließlich auf das Stadtgebiet von Frankfurt bzw. die nähere Umgebung (S-Bahn). Pro Bahn & Bus begrüßt sehr, daß nun auch ein Projekt außerhalb von Frankfurt die Chance auf Realisierung hat. Diese Investition in die Zukunft darf nicht vertan werden.
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