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7. November 2006 - Osthessen
Rhönbahn doch von Zugstreichungen betroffen
(Lauterbach) Glaubt man den elektronischen Fahrplanmedien der Deutschen Bahn AG, so ist die Rhönbahn Fulda - Gersfeld nun doch stärker von Zugstreichungen betroffen, als ursprünglich angenommen, so der Fahrgastverband ProBahn & Bus in Lauterbach.
"Montags bis Freitags besteht die letzte Zugverbindung von Fulda nach Gersfeld zukünftig schon um 19.19 Uhr. Der Zug um 20.19 wurde aus dem Fahrplan gestrichen", so Werner Filzinger vom ProBahn & Bus Regionalverband Osthessen. Filzinger wundert sich über die Art und Weise, wie mit Fahrplanstreichungen seitens des RMV, des Landkreises, der Stadt Fulda und der LNG umgegangen wird. "Da wird das Rückgängig-Machen der ursprünglich vorgesehenen Streichung des ersten morgendlichen Zuges von Gersfeld nach Fulda als Verhandlungserfolg verkauft und gleichzeitig ohne öffentliche Information die letzte Verbindung einfach gestrichen", so Filzinger. Dabei wurde die Streichung des Frühzuges erst nach Protesten des Fahrgastverbandes wieder rückgängig gemacht, zumal der erste Zug mit über 40 Fahrgästen hervorragenden Anschluss an die Frühzüge in Richtung Rhein-Main Gebiet hat.
Die Streichung der Zugverbindung um 20.19 ab Fulda und entsprechend um 21.19 ab Gersfeld stellt sogar eine größere Leistungskürzung dar, als sie ursprünglich überhaupt vorgesehen war. Der Fahrgastverband Pro Bahn & Bus lehnt diese zusätzliche Streichung kategorisch ab und verlangt von den Verantwortlichen, dass diese Streichung umgehend rückgängig gemacht wird. "Angesichts der Tatsache, dass der Zug ab 20.19 Uhr mit über 40 Fahrgästen sehr gut besetzt ist und die geplante Freigabe der Ladenöffnungszeiten zu längeren Öffnungszeiten in den Innenstädten führt", so Filzinger, "ist diese Maßnahme in keinster Weise nachzuvollziehen."
Alle Verantwortlichen werden aufgefordert der Öffentlichkeit entsprechend zu erklären, wie es plötzlich und unerwartet zu dieser Kürzung gekommen ist. "Die Ausdünnung des Fahrplans am Samstag haben wir ja unter Berücksichtigung der Sachzwänge noch eingesehen und schließlich akzeptiert, aber die erneute Streichung eines Abendzuges stellt einen wesentlichen und nicht akzeptablen Eingriff in das Fahrplanangebot der Rhönbahn dar".
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