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12. April 2004 - Mittelhessen
Weilburger Bahnhof verbessern und weiter Güterverkehr ermöglichen
(Weilburg) Die Stadt Weilburg kümmert sich momentan intensiv um die Entwicklung des Bahnhofsareales in Weilburg. Der Fahrgastverband Pro Bahn & Bus freut sich über dieses Engagement. Die angestrebte Belebung des Bahnhofsgebäudes sowie die Erweiterung der Parkflächen kommt den Fahrgästen sehr zu gute.
"Auch wenn die DB-Güterverkehrsgesellschaft Railion keine Verkehre in Weilburg mehr abwickelt und die zuständige DB-Immobiliengesellschaft die diesbezügliche Entbehrlichkeit der Flächen bescheinigt, sollte dem Schienengüterverkehr bei den Planungen eine angemessen große Fläche eingeräumt werden", sagt Verbandsvorsitzende Petra Becker.
Die privaten Güterbahnen befinden sich in einer Entwicklungsphase, wovon momentan u.a. die heimische Tonindustrie profitiert, da sie auf kostengünstige Privatbahnen zurückgreifen kann. Ähnliche Entwicklungen für andere Industriezweige sind realistisch. Pro Bahn & Bus denkt dabei insbesondere an die Holzabfuhr aus der waldreichen Region. In Löhnberg kann aus Platzgründen nur die Tonverladung stattfinden. Weilburg besitzt damit die letzten Lademöglichkeiten zwischen Wetzlar und Limburg.
"Für den Hessentag im Jahr 2006 ist es ebenfalls sinnvoll über Nebengleise in Weilburg zu verfügen, um Sonderzugverkehre abwickeln zu können. Pro Bahn & Bus schlägt vor, bei den Planungen für das Bahnhofsareal mindestens ein drittes Gleis sowie ein Ladegleis zu belassen."
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