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6. August 2001 - Osthessen
Verbesserungen beim Stadtbus Lauterbach gefordert
(Lauterbach) Der Fahrgastverband Pro Bahn & Bus hat Nachbesserungen beim dem seit 1. August geltenden Stadtbusfahrplan gefordert. Er kritisiert den Fahrweg der Linie 21 nach Maar und die neue Abfahrtsstelle am Nordbahnhof.
Nicht zufrieden ist der Verband mit der neuen Stadtbus-Route in Richtung Maar. "Mit dem neuen Linienweg ist die Haltestelle "Adolf-Spieß-Straße"abgehängt worden. Besucher der Kreisbehörden und Anwohner müssen nun ab der Burg den Berg hinauf laufen", sagt Vorstandsmitglied Stefan Sitzmann.
Statt des ürsprünglichen Linienweges fährt der Bus nach Maar jetzt vom Krankenhaus kommend über die Burg und den Konrad-Adenauer-Platz an die Gall. Der Bus steht somit regelmäßig im Stau. Einmal an der Einmündung Rockelsgasse/Vogelsbergstraße und an der Kreuzung Konrad-Adenauer-Platz aus Richtung Cent.
Pro Bahn & Bus hat die Wartezeiten der Busse im Stau einmal nachgemessen kam insgesamt auf 4 1/2 Minuten. "Wenn die Lindenstraße bei Großveranstaltungen für den Durchgangsverkehr gesperrt ist, dürften sich die Wartezeit an der Rockelsgasse durchaus noch erhöhen."
Die Stauzeiten, die im Fahrplan nicht berücksichtigt sind, gefährden die Pünktlichkeit. "Das kann sich der Stadtbus nicht leisten. Er muss zuverlässig fahren und Anschlüsse am Eisenbacher Tor - zum Beispiel vom Krankenhaus zum Nordbahnhof - sicherstellen", betont Stefan Sitzmann.
Der Fahrgastverband hat der Vogelsberger Verkehrsgesellschaft (VBV) als Auftraggeberin für den Verkehr vorgeschlagen, den Stadtbus stadtauswärts vom Krankenhaus kommend über die Altebergstraße und Schillerstraße zur Haltestelle "Adolf-Spieß-Straße" und weiter zum Konrad-Adenauer-Platz in Richtung Gall/Maar führen.
Deutliche Kritik übt Pro Bahn & Bus am neuen Standort der Stadtbushaltestelle am Nordbahnhof. Sie wurde Ende Juli vom Bahnhofsgebäude an den Taxistand verlegt. "Die Fahrgäste stehen bei Regen jetzt auf unbefestigtem Gelände, ohne Wetterschutz und Beleuchtung. Damit können wir nicht zufrieden sein." Der Stadt und der VBV wurde vorgeschlagen, die Haltestelle an den Fahrradständer zu verlegen. "Dann stehen die Fahrgäste bei Regen im Trockenen, im Winter ist ausreichende Beleuchtung gegeben und die Busfahrer können die Ankunft der Züge besser überwachen", stellt Stefan Sitzmann fest.
Abschließend wünscht sich der Verband vom Fahrpersonal, dass die Linienwege immer korrekt gefahren werden. "Einige wenige stellen sich gerne in den Ampelrückstau in der Schlitzer Straße, obwohl der Linienweg über die Johann-Ludwig-Struth-Straße führt. Auch die Beschallung des Businneren mit Radiomusik über die Deckenlautsprecher, egal ob hr4 oder Radio FFH, finden nicht alle Fahrgäste gut."
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