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30. Mai 2000 - Osthessen
Pro Bahn & Bus zu den Aussagen der Kreis-SPD: Gegen einseitige Festlegung auf Mottgers-Spange
(Fulda) Der Fahrgastverband Pro Bahn & Bus widerspricht dem designierten Landratskandidaten Götz Föge und dem SPD-Unterbezirksvorsitzenden Emil Mihm.
"Der überfällige Ausbau der Kinzigtalbahn zwischen Hanau und Fulda ist unverzichtbar", sagt Christian Behrendt von Pro Bahn & Bus. Der Verband erteilt jedoch einer vorzeitigen Festlegung allein auf die Mottgers-Spange ohne Prüfung aller anderen Lösungsvarianten eine deutliche Absage. "Es ist klar, dass ausgebaut werden muss, die Mottgers-Spange ist aber nur eine unter vielen Varianten", betont Behrendt.
Die von den SPD-Vertretern befürchtete Abkoppelung Osthessens vom europäischen Fernzugnetz sieht Pro Bahn & Bus nur, wenn beim Umweg im Zuge der Mottgers-Spange zwischen Fulda und Frankfurt Fahrzeit verschenkt und dann durch Auslassen des Haltes Fulda >zurückgewonnen< wird.
Ins Reich der Fabeln gehört für Pro Bahn & Bus die Aussage, dass eine Sanierung oder ein neuer Durchstich durch den Distelrasen zu kapitalintensiv sei. "Saniert wird der Schlüchterner Tunnel, ob mit oder ohne neue Gleise, bereits jetzt."
Da weder die Mottgers-Variante, noch andere Trassen hinreichend genau durchgerechnet wurden, kann die SPD hier auch keinen seriösen Vergleich ziehen.
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