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11. Februar 2000 - Südhessen
Anschlussfahrscheine bei der HEAG: Pro Bahn & Bus enttäuscht über RMV-Entscheidung
(Darmstadt) Der Fahrgastverband Pro Bahn & Bus ist über die Entscheidung des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV), die von der HEAG-Verkehrs-GmbH praktizierte Anschlussfahrscheinregelung zu verbieten, enttäuscht.
Beispiel: Mit der Straßenbahn von Griesheim nach Darmstadt
Wer von Griesheim nach Darmstadt mit der Straßenbahn fährt und eine Zeitkarte für die Stadt Darmstadt besitzt, kauft eine Einzelkarte bis zur Tarifgrenzhaltestelle "Otto-Hesse-Straße" für 2,20 DM.
In umgekehrter Richtung von Darmstadt nach Griesheim fordert der RMV nun, dass der Fahrgast eine Einzelkarte für 2,90 DM vor dem Einstieg kauft oder an der Grenzhaltestelle "Otto-Hesse-Straße" aussteigt, am Automaten einen Einzelfahrschein für 2,20 DM erwirbt und die nächste Bahn nimmt.
Der Vorsitzende des Pro Bahn & Bus Regionalverbandes Südhessen, Gernot Hornik, betont, dass die bislang praktizierte Regelung absolut kundenfreundlich war. Der Fahrgast kaufte bereits in Darmstadt seinen Fahrschein für 2,20 DM.
"Die vom RMV jetzt geforderte Regelung ist im hundertprozentigen Einklang mit den Verkaufsrichtlinien. Bedauerlicherweise stellt der Verkehrsverbund aber seine Vertriebsgründe höher als die Kundenfreundlichkeit."
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